Die Kollektion ist ein bunter Mix aus allem: ein bisschen Vintage-Flair, der nötige Farbtonus plus die unkaputtbare Technik der ic!-Brillengestelle. Denn als unverkennbares Merkmal lassen sich die in Berlin handgefertigten Modelle in alle Einzelteile zerlegen – und wieder zusammensetzen! Das Edelblech macht’s möglich.
Und wer sich anschauen möchte, wie das Ganze in der Produktion von Statten geht, hat die Möglichkeit, in der „Backfabrik“ in Berlin Mitte selbst einen Blick hinter die komplette Entstehung dieser faszinierenden Brillen zu werfen.
Zu sehen gab es allerdings nicht nur schrille Brillengläser. Sarah Elbo, so Bo Van Melskens‘ bürgerlicher Name, inszenierte im Hinterzimmer des ic!-Stores in der Max-Beer-Straße einen Altar, der alte Laster vertreiben und neue Glücksmomente eintreffen lassen soll. Das Prozedere? Ganz einfach: Zettel und Stift, unbequemes Lebensgefühl in Worte fassen, Loch buddeln, Zettel rein – fertig. Anschließend zündete man eine Kerze an, platzierte sie auf dem Schrein und hatte einen Wunsch frei.
Ob’s klappt? Wer weiß. Solange wir auf das Eintreffen unserer Herzensangelegenheiten warten, können wir mit den Modellen der spirituellen Designerin getrost in die Zukunft blicken – egal ob rosig oder grau in grau; denn wie sie selber sagt: „If sun or tears - be prepared! Cause you never know what this day will bring before it’s over.“
(Anne Tröst, AMD Akademie Mode & Design Berlin, als freie Autorin für creative face Magazin)






















