Alexandra Springer für creative face Magazin
„Mich haben die Leichtigkeit und der Tatendrang der Anfänge des Pariser Pret a Porter beim Erstellen dieser Kollektion sehr beeinflusst. Vor allem das verschiedenartige Aussehen und Verhalten von Seidenstoffen, sowie die Schönheit, Glanz und Stil der alten französischen Chanelstoffe.“ So beschreibt Designer Gregor Clemens die Inspiration für seine LAC ET MEL Frühjahr/Sommer Kollektion 2010 auf der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin.
Auf der Fashion Show im Berliner Hotel Ellington kombinierte der Designer besagte französische Eleganz mit deutscher Schnittkunst: asymmetrische Tops zu klassischen Bleistiftröcken, ein apricot-farbenes Mantelkleid mit Puffärmeln und Bubikragen sowie ein schmal geschnittener Jeansanzug mit orangefarbener Bluse darunter. Eine direkte Hommage an Chanel war das schwarz-weiß karierte Kleid mit passender Kurzjacke und Paillettenbesatz am Saum. Die Silhouetten reichten von klassisch hochgeschlossen bis tief dekoltiert: Ein Kleid mit Neckholder reihte sich an ein Kostüm mit gewagten Cutout. Magenta und Leuchtorange setzten knallige Kontraste zu gedeckten Nudetönen. Steifer Taft ergänzte die weich fließenden Seidenstoffe. Eine schwarze Pumphose und ein lila glänzendes Bandeaukleid modernisierten die klassische Kollektion.
Nicht nur das Design der Kollektion von Gregor Clemens ist modern, auch die Fertigung der Kleidungsstücke entspricht dem Zeitgeist: Als erstes Modeunternehmen weltweit produziert LAC ET MEL in Kooperation mit dem WWF komplett Kohlenstoffdioxid-frei. Außerdem lässt Gregor Clemens alle Kollektionsteile in Deutschland fertigen und vertritt somit die ökologisch korrekte Philosophie der 'kurzen Wege'. „Es geht hier nicht nur darum, da und dort mit dem Geld einen Baum zu pflanzen. Die Klimaveränderung trifft zuerst die Ärmsten. Durch die Unterstützung des WWF für das nepalesische Biogasprojekt lässt sich das Abholzen der Wälder und auch die Armut bekämpfen.“ betont Gregor Clemens.















