Zum Auftakt der Düsseldorfer Modewoche eröffnete das NOKIA Smartstyles Pop Up Fashion Café in der Lorettostraße, das zugleich Fotostudio und Fashion-Lounge war. Wie bereits in München und Berlin stellten ausgewählte Jungdesigner ihre Kollektion vor und jeder Modebegeisterte hatte die Möglichkeit, einen neuen Look zu kreieren oder sich im eigenen Lieblingsoutfit fotografieren zu lassen. Als Belohnung winkte die Chance, das Gesicht der Werbekampagne des neuen Smartphones Nokia C7 zu werden.
Mit dabei, und auch in den Folgetagen auf der CPD Signatures, war das Düsseldorfer Designer-Label Kaethe Maerz. "Kaethe Maerz steht nicht nur für Avantgarde und eine sehr spezifische kreative Handschrift, sondern auch für eine Haltung", sagt Katrin Wieschenkämper, die Designerin des Labels. Kaethe Maerz vereint deutsche Produktion, hochwertige, zertifiziert nachhaltige Materialien und handwerkliche Verarbeitung mit neuen, interessanten Designelementen. Die Farbkombinationen im Zusammenspiel mit anschmiegsamen Stoffen und klassischen Schnitten mit futuristischen Einflüssen haben eine ganz eigene Formsprache.
An allen Orten, an denen Düsseldorf besonders schön ist, begegnen einem die temporären Showrooms. Im Interconti auf der Kö beispielsweise schlugen Berliner Modevertreter ihre Zelte auf. In einem gemeinsamen Showroom präsentierten sich das Berliner Top-Label Mongrels in Common, das gerade auf der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin zu den Highlights zählte und die neu gegründete Agentur Beyond Berlin.
Beyond Berlin vertritt nur Modelabels, die besonders hochwertige, zertifizierte Materialien verwenden und deren Produktion sich strikt an dem Nachhaltigkeitsgedanken orientiert. Zum Portfolio der Agentur gehört unter anderem das Schwedische Fashion-Label Righteous Fashion und das Schweizerische Accessoires-Label RoyalBLUSH.
Die Expertise in diesem Thema erhält Beyond Berlin aus den Agenturgründern. Zu ihnen gehört Fredericke Winkler. Die ehemalige Fashion-Store-Inhaberin ist Dozentin an der Berliner Mediadesign Hochschule, selbständiger Coach im Fashionbereich und Autorin für zahlreiche Magazine. Seit langem engagiert sie sich im sogenannten Green-Fashion-Segment, unter anderem bei GREENshowroom und THEKEY.TO.
Eine originelle, und nach eigener Aussage durchaus erfolgreiche Variante des temporary Showrooms bevorzugt die Designerin Alexandra Schiess. Sie ist, gemeinsam mit ihrem Mann in einem Campingmobil, zugegebenermaßen einem der besonders edlen Sorte, unterwegs, parkt an strategisch günstigen Orten wie dem Eingang zur SUPREME und präsentiert ihre Kollektion im Schrankkoffer.
Diese entspricht zum Glück ebenso wenig wie das Showroom-Mobil dem landläufigen Camperschick, sondern weist sehr schöne Silhouetten auf und ist hochwertig verarbeitet. Im Reise-Tagebuch von Alexandra Schiess kann man demnächst sicher nachlesen, ob sie einen Parkplatz vor der Tranoi in Paris bekommen hat.
Neben der Kaiserswerther Straße und der Cecilienallee, wo ein Gros der permanenten Showrooms angesiedelt sind, finden sich an immer mehr Orten in der Stadt derartige Präsentationsflächen. Zum Beispiel in der Kaistraße 2 im Düsseldorfer Medienhafen.
Dort befindet sich KUYICHI. Mit Blick auf die Düsseldorfer Medienhafen präsentiert das Niederländische Premium-Label seine hochwertigen Kollektionen, für die Qualität bedeutet, dass höchste Ansprüche hinsichtlich zertifizierter, umweltverträglicher Materialien und nachhaltige Produktionsprozesse ein Muss sind. Oder wie KUYICHI es ausdrückt: "Being fair, being real and inspire other to do the same. That’s our philosophy. Love the world!"
Im gleichen Gebäude etwas weiter oben residiert Phillip Plein. Sein Cocktail-Empfang war, ganz wie seine Mode, glamourös. Bei üppigem Buffet, Champagner und Cocktails trafen sich die geladenen Gäste aus der Modewelt, begutachteten die Kollektion und unterhielten sich über alles rund um die Mode in Düsseldorf und dem Rest der Welt. Und hatten viel Spaß - eben Party und Business, wie in Düsseldorf üblich.
(Tom Felber für creative face Magazin)

















