
Tobias Grewe: Tubes I, Photography, 2009 / Courtesy: Galerie Klaus Benden, Köln
Würfel, Quadrate, Rechtecke, Dreiecke, Rhomben, Kreise, Zylinder. Oder einfach
nur Linien, einzelne Linien, die nirgendwo hinführen, oder multiple Linien,
die Raster bilden oder geometrische Formen umreißen in nicht definiertem
Raum findet man in Tobias Grewe's großer Solo-Ausstellung STRUCTURES bei Galerie Klaus Benden, Köln ebenso wie flache, monochrome Oberflächen, Farbfelder oder weite Flächen,
bestehend aus reinem Weiß. Extreme Perspektiven und noch extremere Lichtsituationen
offenbaren, definieren und in manchen Fällen dekonstruieren
ein schier nicht enden wollendes Repertoire an Strukturen. Strukturen –
entdeckt in mondäner Architektur des späten 20. Jahrhunderts – werden
mittels Licht, Ausschnitt und Perspektive abstrahiert.