Fredericke Winkler und Tom Felber für creative face Magazin
Mit großer Resonanz präsentierte die internationale Modeschule ESMOD Deutschland Berlin am Montag ihre Ste Catherine 2008 Benefiz-Fashionshow. Die diesjährige Veranstaltung stand unter dem Thema „Lost Cultures" und fand in Kooperation mit der Gesellschaft für bedrohte Völker statt. Mit der Mode- und Benefizveranstaltung Ste Catherine enthüllt die ESMOD Berlin nicht nur die stets spektakuläre Kreativität der Studenten einem modebegeisterten Publikum, sondern sie unterstützt damit jedes Jahr ein ausgewähltes Hilfsprojekt. Der Reinerlös in Höhe von 3.200 Euro ging diesmal, wie im vergangenen Jahr, an i-magine e.V. in Berlin.
Die SchülerInnen der ESMOD Berlin hatten für Ste Catherine 2008 mehr als 120 Kreationen entworfen und führten diese unter dem Applaus des Publikums selbst vor. Inspiriert wurden die jungen Kreativen von „Lost Cultures" wie den Samen und Inuit aus dem hohen Norden, den Maori in Polynesien, den Touarek und Massai Afrikas bis zu den Aborigines Australiens. Dass der Kontakt mit der Problematik bedrohter Völker nicht theoretisch und abstrakt blieb, dafür sorgte der Besucht von der Gesellschaft für bedrohte Völker bei der ESMOD Berlin.
Die internationale Modeschule ESMOD DEUTSCHLAND Berlin und München gilt weltweit als eine der bedeutenden Nachwuchsschmieden für die Modestars von morgen. Mehr als 700 erfolgreiche Absolventen sind in den vergangenen Jahren aus den beiden Schulen hervorgegangen, über 60 gründeten ihre eigenen Labels darunter bekannte Designer wie Dirk Schöneberger, Markus Stich, Sisi Wasabi, SK by Sonja Kiefer, Kaviar Gauche, Kiki Haupt, Smeilinener, As Four, Penkov, Talkingmeanstrouble, Angelika Paschbeck und Lola Paltinger.
Die internationale Menschenrechtsorganisation Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) setzt sich für verfolgte und bedrohte ethnische und religiöse Minderheiten, Nationalitäten und Ureinwohnergemeinschaften ein. Diese ideologisch und parteipolitisch unabhängige Menschenrechtsarbeit haben auch die Vereinten Nationen anerkannt. Sie haben der GfbV Beraterstatus beim Wirtschafts- und Sozialrat verliehen. Damit haben die GfbV vor UN-Gremien Rederecht und können die Stimme für verschiedene Minderheiten erheben. Beim Europarat hat die GfbV mitwirkenden Status.












